Stress abbauen oder lieber vermeiden?

Stress abbauen oder lieber vermeiden?

Eigentlich wollte ich einen Artikel über Tipps und Übungen schreiben, wie du Stress abbaust. Dabei bin ich mir sicher, dass du viele Übungen wie Meditationen, Atemübungen und ähnliches schon kennst. Die Frage ist eher, wendest du sie an? Nutzt du sie auch? Oder wäre es nicht sinnvoll Stress von vornherein zu vermeiden? Ist das überhaupt möglich? Lass uns das einmal näher anschauen.

 

1. Woher kommt all der Stress?

Aus meiner Erfahrung ist viel Stress hausgemacht. Ich weiß, dass klingt hart, doch es ist oft Realität. Ausnahmen bestätigen die Regel. Den Großteil an Stress produzieren wir selbst. Wie das passiert, zeige ich dir jetzt auf. Nehmen wir das Thema Kinder. Als Eltern dürfen wir durch viele herausfordernde Zeiten mit unseren Kindern gehen. Wachstum, Pubertät und andere Entwicklungsphasen. Allein dieses Wissen stresst uns schon. Warum? Weil wir hohe Erwartungen an unsere Kinder und an uns haben. Wir wollen, dass alles immer glatt und schön verläuft. Doch Wachstum ist mit Schmerzen verbunden. Mental meine ich. Was wäre, wenn wir als Eltern deshalb all unsere Erwartungen loslassen. Wenn wir mit einem ganz anderen Bewusstsein die Entwicklung unserer Kinder sehen? Wären wir dann nicht entspannter? Würden wir sie dann nicht als Individuen sehen, die sich selbst finden müssen und daher ihre Grenzen testen? Könnten wir dann nicht viel entspannter mit ihnen umgehen? Würden wir unsere Kinder nicht viel eher fragen, was ihnen auf dem Herzen liegt? Und würden wir sie ohne all diese Erwartungen nicht schneller in die Arme nehmen können und ihnen die Liebe geben, die sie brauchen? Ich denke in vielen Fällen schon. Durch das Loslassen unserer Erwartungen verschwindet eine Menge Stresspotenzial. Das ist es, was ich mit hausgemacht meine. Stress, der durch Erwartungen entsteht ist absolut hausgemacht. 

Was ist jetzt mit Stress, der von Außen kommt? 

Ja, auch den kannst du beeinflussen. Indem du lernst bei dir zu bleiben. Bewusst wahrzunehmen, in wieweit dich Themen von Außen überhaupt beeinflussen. Du kannst dich von Politik, Presse und negativen Meinungen verängstigen und verunsichern lassen, so dass in dir Stress ausgelöst wird. Oder du schaust in dich und findest heraus, dass es dich nicht wirklich betrifft und bleibst ruhig. Du hast die Wahl. Es ist kein Hexenwerk, sondern einfach Übungssache. 

Stress ist meiner Meinung nach überwiegend hausgemacht. Das Gute daran? Du kannst es jederzeit ändern. Jeden Tag damit anfangen. Bist du bereit?

 

2. Kannst du Stress wirklich vermeiden?

Mein erster Gedanke? Nein und Ja. Wie ich schon zu Beginn des Artikels schreibe, dient Stress in gewisser Weise unserer Entwicklung. Wir brauchen Herausforderungen, um an unsere Grenzen zu gehen und sie manchmal zu überschreiten. So wachsen wir. Doch den Stress, der hausgemacht ist, können wir vermeiden. Also Nein und Ja. Folgende Verhaltensweisen bringen sehr viel Stress in dein Leben: 

  • Erwartungen an andere
  • Erwartungen an dich
  • Vergleiche mit anderen 
  • extremer Perfektionismus

Diese und noch mehr kannst du ändern oder mindestens beeinflussen. Dadurch vermeidest du Stress.

Ein anderer Gedanke ist es weitere Stresssoren, also Stressauslöser zu vermeiden. Wenn du die Ursache für deinen Stress kennst und es möglich ist, sie zu umgehen, kannst du sie vermeiden. Langfristig rate ich dir, deine Stressauslöser der Ursache nach aufzulösen. Wie geht das? Mit einer Technik oder Methode, die zu dir passt. Probiere gerne einmal EFT Tapping aus. Hier erfährst du dazu mehr.

Stress vermeiden ist nicht immer möglich, aber oft. Wenn du die Auslöser kennst, die Ursachen transformierst und wenn du Verhalten änderst, die zu Stress führen. 

 

3. Warum nutzen wir all die Techniken und Methoden nicht wirklich, die wir kennen, um zu entspannen?

Das ist eine gute Frage, oder nicht? Ich selbst ertappe mich auch öfters dabei, wie ich trotz meiner umfangreichen Kenntnisse in Stressperioden Verspannungen bekomme. Warum? Weil ich viel zu lange diesen Stress auf mich wirken habe lassen. Dabei kann ich meditieren, weiß EFT Tapping zu nutzen und bin mir sehr bewusst, was meine Stressauslöser sind. Also warum nutzen wir all unser Wissen nicht? 

Ich denke oft ist es ein Verhaltensmuster, dass uns davon abhält uns zu ändern. Das dürfen wir erst erkennen. Dann fällt es uns leichter ein neues Verhalten zu leben. Der Trick dabei ist es neues Verhalten zu Gewohnheiten werden zu lassen. Meditationen oder EFT Tapping dürfen deshalb mindestens 90 Tage hintereinander angewendet werden, dass sie zu einer neu gelernten Gewohnheit werden. Mit allen Gewohnheiten, die du neu in dein Leben integrieren möchtest, verhält es sich genau so. Die Kunst ist das Durchhaltevermögen. Beständigkeit. Erst wenn ein Verhalten zur Gewohnheit wird, wirst du es aus Gewohnheit auch einsetzen. Logisch, oder?

 

Und damit sind wir auch am Ende dieses Artikels. Zusammenfassend kann ich sagen, viele von uns wissen genau, was sie tun können, um sich zu entspannen und Stress abzubauen. Wir dürfen es nur zur Gewohnheit werden lassen. Besser wäre es allerdings von vornherein hausgemachten Stress zu vermeiden. So sparen wir uns viel Energie und leben gesünder. Und ist es nicht das, was du dir wünschst?

#tappedichfrei

Adriana

 


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Adriana Lichtenstein

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